KRAS 8 Mutationsnachweis-Kit (Fluoreszenz-PCR)-RUO
Produktname
KRAS 8 Mutationsnachweis-Kit (Fluoreszenz-PCR)-RUO
Epidemiologie
Punktmutationen im KRAS-Gen wurden in verschiedenen menschlichen Tumorarten gefunden, mit einer Mutationsrate von etwa 17–25 % in Tumoren, 15–30 % bei Lungenkrebspatienten und 20–50 % bei Patienten mit Darmkrebs. Da das vom K-ras-Gen kodierte Protein P21 dem EGFR-Signalweg nachgeschaltet ist, bleibt dieser nach einer K-ras-Genmutation stets aktiviert und wird durch EGFR-gerichtete Medikamente nicht beeinflusst, was zu einer kontinuierlichen malignen Zellproliferation führt. Mutationen im K-ras-Gen bedingen im Allgemeinen eine Resistenz gegen EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitoren bei Lungenkrebspatienten und eine Resistenz gegen Anti-EGFR-Antikörper bei Darmkrebspatienten [1, 2, 3]. Im Jahr 2008 veröffentlichte das National Comprehensive Cancer Network (NCCN) eine Leitlinie zur klinischen Praxis bei Darmkrebs. Darin wurde darauf hingewiesen, dass die Mutationsstellen, die zur Aktivierung von K-ras führen, hauptsächlich in den Codons 12 und 13 von Exon 2 liegen. Es wurde empfohlen, alle Patienten mit fortgeschrittenem metastasiertem Darmkrebs vor Behandlungsbeginn auf K-ras-Mutationen zu testen [4]. Daher ist der schnelle und genaue Nachweis von K-ras-Genmutationen für die klinische Therapieplanung von großer Bedeutung. Dieses Kit verwendet DNA als Nachweisprobe und ermöglicht eine qualitative Beurteilung des Mutationsstatus. Es kann Ärzte beim Screening von Patienten mit Darmkrebs, Lungenkrebs und anderen Tumoren unterstützen, die von zielgerichteten Therapien profitieren könnten. Die Testergebnisse dienen lediglich als klinische Referenz und sollten nicht als alleinige Grundlage für eine individualisierte Behandlung herangezogen werden. Ärzte sollten die Testergebnisse unter Berücksichtigung von Faktoren wie dem Zustand des Patienten, den Indikationen für die Medikamente, dem Therapieansprechen und anderen Laborwerten umfassend interpretieren.
Technische Parameter
| Lagerung | ≤-18℃ |
| Haltbarkeit | 12 Monate |
| Probenart | menschliche, in Paraffin eingebettete pathologische Schnitte |
| CV | ≤5,0 % |
| LoD | a) K-ras-Reaktionspuffer A und K-ras-Reaktionspuffer B können eine Mutationsrate von 1 % unter einem Wildtyp-Hintergrund von 3 ng/µL stabil nachweisen; b) Eine Mutation von 1 × 103Kopien/ml können in einem Wildtyp-Hintergrund von 1×10 stabil nachgewiesen werden.5Kopien/ml bei einer Mutationsrate von 1 %; c) Bei der Prüfung der LoD-Referenzlösung SW3 des Unternehmens liegt für Reaktionspuffer A und Reaktionspuffer B kein Ct-Wert oder ein Ct-Wert von 0 vor. |
| Anwendbare Instrumente | Applied Biosystems 7500 Real-Time PCR-Systeme, Applied Biosystems 7300 Real-Time PCR-Systeme, QuantStudio®5 Real-Time PCR-Systeme, LightCycler® 480 Real-Time PCR-System, BioRad CFX96 Real-Time PCR-System. |
Arbeitsablauf
Reagenz erforderlich, aber nicht enthalten:DNase-/RNase-freies H₂O, wasserfreies Ethanol. Für die Untersuchung von Paraffin-eingebetteten Gewebeproben wird die Verwendung des QIAamp DNA FFPE Tissue Kits (56404) von QIAGEN und des Paraffin-embedded Tissue DNA Rapid Extraction Kits (DP330) von Tiangen Biotech (Beijing) Co., Ltd. empfohlen.
Benötigte, aber nicht bereitgestellte Verbrauchsmaterialien:DNase/RNase-freie Pipettenspitzen, Einweghandschuhe, DNase/RNase-freies Zentrifugenröhrchen, 8-Röhrchen-Streifen, Zentrifuge.







