Aspirin-Sicherheitsmedikamente

Kurzbeschreibung:

Dieses Kit dient dem qualitativen Nachweis von Polymorphismen an drei Genloci von PEAR1, PTGS1 und GPIIIa in menschlichen Vollblutproben.


Produktdetails

Produkt-Tags

Produktname

HWTS-MG050-Aspirin-Sicherheitsmedikamenten-Nachweiskit (Fluoreszenz-PCR)

Epidemiologie

Aspirin, ein wirksames Thrombozytenaggregationshemmer, wird häufig zur Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf- und zerebrovaskulären Erkrankungen eingesetzt. Studien zeigen jedoch, dass einige Patienten trotz langfristiger Einnahme niedrig dosierten Aspirins die Thrombozytenaktivität nicht ausreichend hemmen können – eine sogenannte Aspirinresistenz (AR). Die Resistenzrate liegt bei etwa 50–60 % und weist deutliche ethnische Unterschiede auf. Glykoprotein IIb/IIIa (GPI IIb/IIIa) spielt eine wichtige Rolle bei der Thrombozytenaggregation und der akuten Thrombose an Gefäßverletzungen. Untersuchungen belegen, dass Genpolymorphismen, insbesondere die der Gene GPIIIa P1A1/A2, PEAR1 und PTGS1, eine wichtige Rolle bei der Aspirinresistenz spielen. GPIIIa P1A2 ist das Hauptgen für Aspirinresistenz. Mutationen in diesem Gen verändern die Struktur der GPIIb/IIIa-Rezeptoren, was zu einer gestörten Thrombozytenaggregation führt. Die Studie ergab, dass die Häufigkeit von P1A2-Allelen bei aspirinresistenten Patienten signifikant höher war als bei aspirinsensitiven Patienten. Patienten mit homozygoten P1A2/A2-Mutationen zeigten nach Aspirin-Einnahme eine geringe Wirksamkeit. Patienten mit mutierten P1A2-Allelen, die sich einer Stentimplantation unterziehen, weisen eine fünffach höhere Rate an subakuten thrombotischen Ereignissen auf als Patienten mit homozygotem P1A1-Wildtyp und benötigen höhere Aspirin-Dosen, um eine gerinnungshemmende Wirkung zu erzielen. Das PEAR1-GG-Allel spricht gut auf Aspirin an. Patienten mit AA- oder AG-Genotyp, die nach Stentimplantation Aspirin (auch in Kombination mit Clopidogrel) einnehmen, haben ein hohes Risiko für Myokardinfarkt und Mortalität. Der PTGS1-GG-Genotyp ist mit einem hohen Risiko für Aspirinresistenz (HR: 10) und einer hohen Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse (HR: 2,55) verbunden. Der AG-Genotyp birgt ein moderates Risiko; die Wirkung der Aspirin-Therapie sollte daher sorgfältig überwacht werden. Der AA-Genotyp reagiert empfindlicher auf Aspirin, und die Häufigkeit kardiovaskulärer Ereignisse ist relativ gering. Die Nachweisergebnisse dieses Produkts beziehen sich ausschließlich auf die menschlichen Gene PEAR1, PTGS1 und GPIIIa.

Technische Parameter

Lagerung

≤-18℃

Haltbarkeit 12 Monate
Probenart Rachenabstrich
CV ≤5,0 %
LoD 1,0 ng/μL
Anwendbare Instrumente Gilt für Nachweisreagenzien vom Typ I:

Applied Biosystems 7500 Echtzeit-PCR-Systeme,

QuantStudio®5 Echtzeit-PCR-Systeme,

SLAN-96P Echtzeit-PCR-Systeme (Hongshi Medical Technology Co., Ltd.),

LineGene 9600 Plus Echtzeit-PCR-Detektionssysteme (FQD-96A, Hangzhou Bioer Technologie),

MA-6000 Echtzeit-Quantitativer Thermocycler (Suzhou Molarray Co., Ltd.),

BioRad CFX96 Echtzeit-PCR-System,

BioRad CFX Opus 96 Echtzeit-PCR-System.

Gilt für Nachweisreagenzien vom Typ II:

EudemonTMAIO800 (HWTS-EQ007) von Jiangsu Macro & Micro-Test Med-Tech Co., Ltd.

Arbeitsablauf

Automatischer Nukleinsäureextraktor von Micro-Test (HWTS-3006C, HWTS-3006B) von Jiangsu Macro & Micro-Test Med-Tech Co., Ltd.

Das extrahierte Probenvolumen beträgt 200 μL und das empfohlene Elutionsvolumen beträgt 100 μL.


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