Mutation des menschlichen ROS1-Fusionsgens

Kurzbeschreibung:

Dieses Kit dient dem qualitativen In-vitro-Nachweis von 14 verschiedenen ROS1-Fusionsgenmutationen in Proben von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs des Menschen (Tabelle 1). Die Testergebnisse dienen lediglich als klinische Referenz und sollten nicht als alleinige Grundlage für die individuelle Behandlung von Patienten herangezogen werden.


Produktdetails

Produkt-Tags

Produktname

HWTS-TM009-Kit zum Nachweis von Mutationen des humanen ROS1-Fusionsgens (Fluoreszenz-PCR)

Zertifikat

CE

Epidemiologie

ROS1 ist eine Transmembran-Tyrosinkinase aus der Familie der Insulinrezeptoren. Das ROS1-Fusionsgen wurde als weiteres wichtiges Treibergen für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) bestätigt. Als Vertreter eines neuen, einzigartigen molekularen Subtyps liegt die Inzidenz des ROS1-Fusionsgens bei NSCLC bei etwa 1–2 %. ROS1 erfährt hauptsächlich eine Genumlagerung in den Exons 32, 34, 35 und 36. Nach der Fusion mit Genen wie CD74, EZR, SLC34A2 und SDC4 wird die ROS1-Tyrosinkinase-Region weiterhin aktiviert. Die abnorm aktivierte ROS1-Kinase kann nachgeschaltete Signalwege wie RAS/MAPK/ERK, PI3K/Akt/mTOR und JAK3/STAT3 aktivieren und dadurch an der Proliferation, Differenzierung und Metastasierung von Tumorzellen beteiligt sein, was zur Krebsentstehung beiträgt. Unter den ROS1-Fusionsmutationen entfallen etwa 42 % auf CD74-ROS1, etwa 15 % auf EZR, etwa 12 % auf SLC34A2 und etwa 7 % auf SDC4. Studien haben gezeigt, dass die ATP-Bindungsstelle der katalytischen Domäne der ROS1-Kinase und die ATP-Bindungsstelle der ALK-Kinase eine Homologie von bis zu 77 % aufweisen. Daher zeigen ALK-Tyrosinkinase-Inhibitoren wie Crizotinib und ähnliche Substanzen eine deutliche Wirksamkeit bei der Behandlung von NSCLC mit ROS1-Fusionsmutationen. Der Nachweis von ROS1-Fusionsmutationen ist daher Voraussetzung und Grundlage für den gezielten Einsatz von Crizotinib.

Kanal

FAM Reaktionspuffer 1, 2, 3 und 4
VIC(HEX) Reaktionspuffer 4

Technische Parameter

Lagerung

≤-18℃

Haltbarkeit

9 Monate

Probenart

in Paraffin eingebettetes pathologisches Gewebe oder geschnittene Proben

CV

<5,0 %

Ct

≤38

LoD

Mit diesem Kit lassen sich Fusionsmutationen bereits ab einer Anzahl von 20 Kopien nachweisen.

Anwendbare Instrumente:

Applied Biosystems 7500 Echtzeit-PCR-SystemeApplied Biosystems 7500 Fast Real-Time PCR-Systeme

SLAN®-96P Echtzeit-PCR-Systeme

QuantStudio™ 5 Echtzeit-PCR-Systeme

LightCycler®480 Echtzeit-PCR-System

LineGene 9600 Plus Echtzeit-PCR-Detektionssystem

MA-6000 Echtzeit-Quantitativer Thermocycler

BioRad CFX96 Echtzeit-PCR-System

BioRad CFX Opus 96 Echtzeit-PCR-System

Arbeitsablauf

Empfohlenes Extraktionsreagenz: RNeasy FFPE Kit (73504) von QIAGEN, Paraffin Embedded Tissue Section Total RNA Extraction Kit (DP439) von Tiangen Biotech (Beijing) Co.,Ltd.


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