Diabetes | Wie man sich vor „süßen“ Sorgen schützt

Die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben den 14. November zum „Weltdiabetestag“ erklärt. Im zweiten Jahr der Reihe „Zugang zur Diabetesversorgung“ (2021–2023) lautet das diesjährige Thema: Diabetes: Aufklärung zum Schutz von morgen.
01 Weltweiter Diabetes-Überblick
Im Jahr 2021 lebten weltweit 537 Millionen Menschen mit Diabetes. Die Zahl der Diabetespatienten weltweit wird voraussichtlich bis 2030 auf 643 Millionen und bis 2045 auf 784 Millionen ansteigen – ein Anstieg um 46 %!

02 Wichtige Fakten
Die zehnte Ausgabe des Globalen Diabetes-Überblicks präsentiert acht Fakten zum Thema Diabetes. Diese Fakten verdeutlichen einmal mehr, dass „Diabetesmanagement für alle“ wirklich dringlich ist!
Jeder neunte Erwachsene (im Alter von 20 bis 79 Jahren) leidet an Diabetes; weltweit sind 537 Millionen Menschen betroffen.
Bis 2030 wird jeder neunte Erwachsene an Diabetes leiden, insgesamt werden es 643 Millionen sein.
Bis 2045 wird jeder achte Erwachsene an Diabetes leiden, insgesamt werden es 784 Millionen sein.
-80 % der Menschen mit Diabetes leben in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
Diabetes verursachte im Jahr 2021 6,7 Millionen Todesfälle, das entspricht einem Todesfall durch Diabetes alle 5 Sekunden.
Weltweit sind 240 Millionen (44 %) der Menschen mit Diabetes nicht diagnostiziert.
Die Kosten für Diabetes beliefen sich im Jahr 2021 weltweit auf 966 Milliarden US-Dollar im Gesundheitswesen, eine Summe, die in den letzten 15 Jahren um 316 % gestiegen ist.
Bei etwa einem von zehn Erwachsenen tritt Diabetes auf, und 541 Millionen Menschen weltweit haben ein hohes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.
-68 % der erwachsenen Diabetiker leben in den 10 Ländern mit den meisten Diabetikern.

03 Diabetesdaten in China
Die westpazifische Region, in der China liegt, war schon immer der größte Anteil der Diabetiker weltweit. Jeder vierte Diabetiker weltweit ist Chinese. In China leben derzeit über 140 Millionen Menschen mit Typ-2-Diabetes, das entspricht jedem neunten Diabetiker. Der Anteil der Menschen mit unentdecktem Diabetes liegt bei 50,5 % und wird voraussichtlich bis 2030 auf 164 Millionen und bis 2045 auf 174 Millionen ansteigen.

Kerninformationen eins
Diabetes zählt zu den chronischen Erkrankungen, die die Gesundheit unserer Bevölkerung ernsthaft beeinträchtigen. Wird Diabetes nicht adäquat behandelt, kann dies zu schwerwiegenden Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erblindung, Fußgangrän und chronischem Nierenversagen führen.
Kerninformationen zwei
Die typischen Symptome von Diabetes sind „drei mehr und eins weniger“ (Polyurie, Polydipsie, Polyphagie, Gewichtsverlust), und manche Patienten leiden darunter, ohne formale Symptome zu haben.
Kerninformationen drei
Menschen mit hohem Risiko erkranken mit größerer Wahrscheinlichkeit an Diabetes als die Allgemeinbevölkerung, und je mehr Risikofaktoren vorliegen, desto höher ist das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Zu den häufigsten Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen zählen vor allem: ein Alter von ≥ 40 Jahren, Adipositas, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Dyslipidämie, Prädiabetes in der Vorgeschichte, familiäre Vorbelastung, eine Vorgeschichte mit der Entbindung von Makrosomie oder Schwangerschaftsdiabetes in der Vorgeschichte.
Kerninformationen vier
Für Diabetespatienten ist die langfristige Einhaltung einer umfassenden Therapie unerlässlich. Die meisten Diabeteserkrankungen lassen sich durch eine wissenschaftlich fundierte und systematische Behandlung effektiv kontrollieren. Patienten können so ein normales Leben führen, anstatt vorzeitig an den Folgen von Diabetes zu sterben oder behindert zu werden.
Kerninformationen fünf
Patienten mit Diabetes benötigen eine individuell abgestimmte medizinische Ernährungstherapie. Patienten mit Typ-2-Diabetes sollten ihre Gesamtenergiezufuhr kontrollieren, indem sie ihren Ernährungsstatus beurteilen und unter Anleitung eines Ernährungsberaters oder eines interdisziplinären Behandlungsteams (einschließlich eines Diabetesberaters) realistische Ziele und Pläne für die medizinische Ernährungstherapie festlegen.
Kerninformationen sechs
Diabetiker sollten Bewegungstherapie unter Anleitung von Fachleuten durchführen.
Kerninformationen sieben
Bei Menschen mit Diabetes sollten Blutzucker, Gewicht, Blutfette und Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden.

Makro- und Mikrotest in Peking: Wes-Plus unterstützt die Diabetes-Typisierung
Gemäß dem „Chinesischen Expertenkonsens zur Diabetes-Typisierung“ von 2022 setzen wir auf Hochdurchsatzsequenzierungstechnologie, um nukleäre und mitochondriale Gene zu untersuchen, und beziehen auch den HLA-Locus mit ein, um die Beurteilung des Infektionsrisikos bei Typ-1-Diabetes zu unterstützen.
Es wird eine umfassende Anleitung für die präzise Diagnose und Behandlung sowie die genetische Risikobewertung von Diabetespatienten bieten und Klinikern bei der Erstellung individueller Diagnose- und Behandlungspläne helfen.


Veröffentlichungsdatum: 25. November 2022