In Übereinstimmung mit den ESCMID-Empfehlungen: IVDR-zertifizierte NAAT-POCT-Lösung zum Nachweis von Clostridioides difficile

Clostridioides difficile bleibt einer derdie wichtigsten Ursachen von im Gesundheitswesen erworbenen infektiösen DurchfallerkrankungenWeltweit. Besonders betroffen sind ältere Patienten, Krankenhauspatienten, Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen und Patienten, die Breitbandantibiotika erhalten.

Die Diagnose einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI) stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar.

Im Gegensatz zu vielen anderen gastrointestinalen Krankheitserregern ist C. difficileein opportunistischer KrankheitserregerDiese Bakterien können den Darmtrakt besiedeln, ohne eine Erkrankung auszulösen. Eine asymptomatische Besiedlung wird häufig im Gesundheitswesen beobachtet, was bedeutet, dass das Vorhandensein des Erregers allein nicht zwangsläufig auf eine aktive Infektion hinweist.

Diese Unterscheidung zwischen Kolonisation und Infektion ist das Herzstück der modernen CDI-Diagnostik.

Was ist das CDI?

Eine klinische Erkrankung entsteht, wenn toxinbildende Stämme Toxine produzieren, die die Darmschleimhaut schädigen und zu Symptomen wie den folgenden führen:

  • • Unerklärlicher Durchfall
  • • Bauchschmerzen
  • · Fieber
  • • Leukozytose
  • • Colitis

Gemäß der Aktualisierung der Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID) aus dem Jahr 2021 sollten Labortests in erster Linie bei Patienten mit klinisch signifikanter Diarrhö durchgeführt werden, die auf eine CDI hindeutet.

Die Leitlinie definiert Durchfall als drei oder mehr wässrige Stühle innerhalb von 24 Stunden und betont, dass Laborbefunde immer berücksichtigt werden sollten.muss in Verbindung mit dem klinischen Bild interpretiert werden.

Ein positives Laborergebnis allein sollte nicht automatisch mit einer CDI gleichgesetzt werden.

ESCMID: Kombination von klinischer Beurteilung und Labortests

Um die diagnostische Genauigkeit zu verbessern und gleichzeitig Überdiagnosen zu reduzieren, empfiehlt ESCMID ein mehrstufiges diagnostisches Vorgehen.
Clostridioides-Schwierigkeitsnachweis

Die erste Screening-Phase kann Folgendes umfassen:

  • • Glutamatdehydrogenase (GDH) oder
  • • Nukleinsäureamplifikationstest (NAAT)

Beide Methoden bieten eine hohe Sensitivität für die Identifizierung von Patienten, die C. difficile tragen.

Im Vergleich zu GDH,NAAT bietet eine verbesserte Spezifität durch den Nachweis von toxinassoziierten Genen, die von toxinbildenden Stämmen getragen werden.anstatt lediglich das Vorhandensein des Organismus festzustellen.

ESCMID weist jedoch auch darauf hin, dass die alleinige Verwendung von NAAT zu einer Überdiagnose führen kann, da Toxingene auch bei asymptomatischen Trägern oder Patienten ohne klinisch relevante Erkrankung nachgewiesen werden können.

Aus diesem Grund sollten positive Screening-Ergebnisse idealerweise zusammen mit den Ergebnissen des Toxin-Immunoassays und den klinischen Befunden interpretiert werden.

Diese Strategie hilft dabei, Folgendes zu unterscheiden:

  • • Aktive CDI
  • • Asymptomatische Besiedlung
  • • Infektion im Frühstadium, die eine weitere klinische Untersuchung erfordert

Unterstützung richtlinienkonformer CDI-Tests

Um Labore bei der Implementierung molekularer Screening-Verfahren im Rahmen der CDI-Diagnostik zu unterstützen, bietet Macro & Micro-Test Folgendes an:Nukleinsäure-Nachweiskit für das Clostridium difficile Toxin A/B-Gen (Fluoreszenz-PCR).

Nukleinsäure-Nachweiskit

Der Test weist dietcdAUndtcdBGene vonungeformte Stuhlprobenwodurch eine schnelle Identifizierung toxinbildender C. difficile-Stämme ermöglicht wird.

Wichtigste Vorteile:

-Hohe Empfindlichkeit mit einer Nachweisgrenze von nur 200 KBE/ml bzw. 2.000 Kopien/ml, wodurch der zuverlässige Nachweis von schwach toxinbildenden Stämmen ermöglicht wird.

-Gezielte Bekämpfung des Toxins A (tcdA) und Toxin B (tcdBMithilfe von Genen identifiziert der Test gezielt Stämme, die in der Lage sind, die primären Virulenzfaktoren zu produzieren, die mit CDI in Zusammenhang stehen.

- Flexible Workflow-Integration: Kompatibel mit gängigen Echtzeit-PCR-Plattformen und vollautomatisierten Tests auf Eudemon AIO 800

-IVDR-zertifiziert, was die Einhaltung der strengen Anforderungen der europäischen Verordnung über In-vitro-Diagnostika belegt und Labore auf europäischen und internationalen Märkten unterstützt.

Bessere klinische Entscheidungen ermöglichen

Für eine genaue CDI-Diagnose ist mehr erforderlich als nur der Nachweis einer Infektion.C. difficileEs erfordert die Integration klinischer Symptome, Laborbefunde und das Verständnis des Unterschieds zwischen Kolonisation und Infektion.

In Übereinstimmung mit den ESCMID-Empfehlungen spielt die hochsensitive NAAT eine wichtige Rolle bei der Identifizierung toxinbildender Substanzen.C. difficileStämme als Teil einer umfassenden CDI-Diagnostikstrategie.

Mit seinen IVDR-zertifizierten molekularen Testlösungen engagiert sich Macro & Micro-Test dafür, Laboren zu helfen, schnelle und zuverlässige Ergebnisse zu liefern, die fundierte klinische Entscheidungen, wirksame Infektionskontrollmaßnahmen und verbesserte Patientenergebnisse unterstützen.


Veröffentlichungsdatum: 25. Juni 2026